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Investmentbericht 05.2022

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Investmentbericht 05.2022

by Martin Horoba

Alles auf den Index?

Der Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine am 24. Februar bedeutet das Ende der friedlichen Koexistenz zwischen Russland und der „westlichen Welt“. Für die Menschen in der Ukraine stehen gerade sehr schwierige Tage an, weil Putin mit der symbolträchtigen, großen Siegesparade am 09. Mai in Moskau auch seine Triumphe in der Ukraine feiern und bis dahin möglichst große Landgewinne erreicht haben möchte. Sein Angriffskrieg trifft die Welt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachwirkungen der Pandemie noch nicht überwunden sind. Das Zusammenspiel unterbrochener Lieferketten und massiv steigender Energie- und Rohstoffpreise sorgt weiterhin für einen Schub, der uns in eine neue Inflationsära befördert. 

Welche Auswirkungen hat das auf die Entwicklung Ihrer Investmentanlagen?

Die beispielhafte Abbildung einer langjährigen Kundenanlage zeigt, dass es charttechnisch in Krisenzeiten Unterstützungslinien (grün markiert) für die Depotentwicklung gibt, so in den Jahren 2016, 2018 und 2020. Aktuell könnte es auf eine W-Formation hinauslaufen, so dass die Kurse sich erst noch einmal dem Tiefpunkt vom Februar 2022 annähern könnten und dann vielleicht nach dem 9. Mai wieder kräftig steigen. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Kurse meist schon in geringer Zeit von einem halben Jahr nach Beginn einer Krise die Vorkrisenstände erreicht und übertroffen haben. Mit etwas weniger Wirtschaftswachstum lässt es sich sicherlich auch gut leben, allerdings kommt es jetzt darauf an, dass der Krieg in der Ukraine beendet wird. Auch wenn es schwierig ist, den günstigsten Punkt genau zu treffen, bietet die aktuelle Phase gute Möglichkeiten für Einstiege oder Nachkäufe in Investmentanlagen.

Worauf ist bei der Mischung Ihrer Investmentanlagen zu achten?

Bei der Geldanlage kommt es generell darauf an breit zu streuen und aufgrund der Inflation auf Sachwertanlagen in Aktieninvestmentfonds zurückzugreifen. Doch wie bekommt man das in den Griff? Mit den beliebten ETFs, ist das leider nicht so gut zu erreichen, wie der berühmte MSCI World oder der S&P 500 oder der Stoxx Europe 600 bei genauer Analyse zeigen. So ist beispielsweise der MSCI World in ca. 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern und 14 Währungsräumen investiert, was einen schnell schließen lässt, genug Diversifikation für die Geldanlage erreicht zu haben. US-Unternehmen machen allerdings fast 70 % des Index aus. Davon entfallen wiederum rund 18 % auf nur sieben Unternehmen. Ähnliches gilt für die beiden anderen, genannten Indizes.

Ein zu großer Fokus auf einzelne Regionen, Branchen oder Unternehmen steht im Widerspruch zum Grundsatz der Diversifikation. Deshalb kommt es darauf an, mehr auf hervorragend gemanagte Investmentanlagen zurückzugreifen. Denn hier steuern Fondsmanager die Anlagen und reagieren permanent auf Kapitalmarktentwicklungen, so dass für einen Anleger nichts mehr zu tun übrigbleibt. Als zertifizierter Finanzberater arbeite ich hier mit der Fürst Fugger Privatbank Aktiengesellschaft zusammen, einer der traditionsreichsten und besten Adressen Deutschlands. Als Ergebnis des ausgezeichneten Researchs verfolgen wir die Philosophie von Premiumanlagen, die auf überdurchschnittlicher Qualität basieren und auch anspruchsvollen Kunden bedarfsgerechte Lösungen bieten.

Die Zeiten, in denen die Zinsen die Inflation übertroffen haben, sind vorbei. Gern stehe ich für eine Beratung zur Verfügung.

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