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Investmentbericht 04.2022

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Investmentbericht 04.2022

by Martin Horoba

Zum Schutz gegen die Inflation langfristig sachwertorientiert investieren

Der Krieg in der Ukraine trifft die Wirtschaft auf der gesamten Welt. Wenngleich sich die Weltwirtschaft von den Covid-Effekten langsam erholt, treiben die hohen Energie- und Rohstoffpreise und die überlasteten Lieferketten die Inflation weiter nach oben.

Hohe Inflation mindert die Kaufkraft stark

Die aktuelle Inflationsrate liegt in Deutschland bei 7,3%. Es wird für 2022 ein Jahresdurchschnitt von über 5% erwartet. Nur mal angenommen, die Inflationsrate läge bei 2 oder 4 %. So viel sind 10.000 € noch wert…

Die Abbildungen sind sehr beeindruckend. Die Geldentwertung ist selbst bei der angestrebten Zielgröße der Europäischen Zentralnotenbank von 2% und erst recht bei 4% über die Jahre eklatant. Nach 30 Jahren bleiben von 10.000 € nur noch 5.454,84 € bzw. 2.938,58 € an Kaufkraft übrig.

Was bedeutet das für Anleger: Ruhe bewahren und Chancen nutzen

Es gilt die Inflation zu kompensieren und wenigstens die Kaufkraft zu erhalten. Die Zentralnotenbanken haben nur geringe Handlungsoptionen, so dass die Zinsen auch bei geringen Anstiegen niedrig bleiben werden. In der Folge bedeutet das, dass sichere Anlagen auch sichere Kaufkraftverluste mit sich bringen. Gegen die hohen Inflationsraten schützen nur Sachwerte wie Aktien, Immobilien und Gold.

Kursschwankungen an den Kapitalmärkten sind normal. Der Blick in die Historie zeigt, dass die in Kriegsphasen verursachten Kursrückschläge sich wieder kurzfristig in den nächsten 3-6 Monaten erholt haben. Es gilt nach wie vor, die Investments breit zu streuen und auf eine gute Qualität der Anlagen zu achten. Kommen noch schwächere Phasen, können diese zum Nachkaufen genutzt werden.

Entscheidend sind die langfristigen Aussichten. Aktivität gefährdet den langfristigen Anlageerfolg. Es gilt Ruhe zu bewahren und die Kurssteigerungs-Effekte nicht zu unterbrechen. Die Wirtschaft wächst auf lange Sicht. So haben die im Weltindex geführten weltweiten Unternehmen in den letzten 10 Jahren eine Rendite von über 11% p.a. erzielt. Damit sind auch nach Abzug von hohen Inflationsraten attraktive Vermögensanlagen möglich.

Gern stehe ich für einen Austausch zur Verfügung.

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